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Das Vorstellungsgespräch - am Beispiel Ausbildungsplatz

Vor dem Vorstellungsgespräch ist es hilfreich, sich selbst ein paar Fragen zu stellen:

  • Was wird meine Gesprächspartner interessieren und was kann ich über mich selbst erzählen?
  • Was will ich selbst über das Unternehmen, die Ausbildung, das spätere berufliche Fortkommen oder die Chancen einer Anstellung nach der Ausbildung wissen?

Folgende Fragen werden so oder so ähnlich bei den meisten Vorstellungsgesprächen gestellt.
Auch hier ist es von Vorteil, wenn Sie sich schon vorher ein paar Gedanken gemacht haben:

  • Aus welchen Gründen haben Sie sich für diesen Ausbildungsberuf entschieden?
  • Könnten Sie sich vorstellen, auch einen anderen Beruf zu erlernen, der Ihnen Spaß machen würde?
  • Was halten Ihre Eltern von Ihrem Berufswunsch?
  • Welche Erwartungen verbinden Sie mit Ihrer Ausbildung?
  • Warum haben Sie sich gerade bei uns beworben, und wie kam der Kontakt zustande?
  • Was wissen Sie über unser Unternehmen, welche Fragen haben Sie noch?
  • Haben Sie sich schon anderweitig beworben?
  • Können Sie sich vorstellen, später in einer anderen Stadt zu arbeiten?
  • Würden Sie in Ihrer Freizeit Weiterbildungsangebote nutzen?
  • Wie würden Sie sich selbst einschätzen, was sind Ihre Stärken und Ihre Schwächen?
  • Warum haben Sie sich für eine Berufsausbildung entschieden?
  • Wollen Sie nach der Ausbildung noch studieren?
  • Wenn Sie einen Studienplatz bekommen, wollen Sie die Ausbildung zu Ende führen oder würden Sie dann abbrechen?

Hier noch ein paar Tipps:

  • Die meisten Vorstellungsgespräche beginnen mit der Frage nach Ihrem persönlichen Werdegang. Gerade hier sollten Sie sattelfest sein. Beispiel: Sollten Sie als Hobby "Wandern" angegeben haben, dann könnte die nächste Frage auch lauten: In welchen Gebieten wandern Sie denn gerne?
  • Die Frage nach den eigenen Stärken und Schwächen wird fast immer gestellt. Antworten Sie zuerst mit Ihren Stärken. Untermauern Sie Eigenschaften, die in Ihrem neuen Job gefordert sind. Nur bei ausdrücklichen Nachfragen gehen Sie auf Ihre Schwächen ein, die natürlich alle ganz harmlos sind.
  • Stellen Sie Fragen! Sie zeigen damit, dass Sie sich vorbereitet haben und wirklich an dem Job interessiert sind. Sie wollen wissen, wie zum Beispiel die Position aussieht, welche besonderen Anforderungen es gibt, wie die Einarbeitung aussieht, welche Leistungen das Unternehmen bereitstellt (Gehalt, vermögenswirksame Leistungen, Kantine, Urlaub). Aber stellen Sie keine Fragen, die zeigen, dass Sie schlecht vorbereitet sind oder die Stellenanzeige nicht gründlich gelesen haben. Vermeiden Sie allerdings, gleich im ersten Gespräch Fragen zum Urlaubsanspruch oder zum Urlaubsgeld zu stellen.

Fragen, die Sie nicht beantworten müssen sind zum Beispiel:

  • Heiratsabsichten
  • Kinderwünsche/Schwangerschaft
  • Vermögensverhältnisse
  • Mitgliedschaften in Parteien, Gewerkschaften, Vereinen
  • Fragen zur Sexualität

Ein paar Dinge sollten Sie zum Vorstellungsgespräch mitbringen:

  • das Einladungsschreiben
  • bei telefonischen Kontakten die Gesprächsnotizen
  • die Bewerbungsunterlagen
  • den Personalausweis
  • einen Notizblock und Stift
  • eine Liste mit Fragen, die Sie selbst stellen möchten

((Quelle: http://www.ihk-koblenz.de/bildung/wege_in_den_beruf/bewerben_aber_wie/Fragen_bei_Vorstellungsgesraechen/1488438))